traumfabrik / Konzept OSTRALE’09

Mizzi Schnyder / Raalrohm: traumfabrik

Ostrale ’09 Dresden, 14. August – 6. September 2009

mizzi_schnyder10

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor ca. 100 Jahren wurde das Ostragehege industriell erschlossen und besetzt. Im Zuge des andauernden Strukturwandels ist diese Inbesitznahme inzwischen obsolet geworden.

Der weithin sichtbare Teil des 1906-1910 durch Hans Erlwein er­bauten Städtischen Vieh- und Schlachthofes, der eh. Kessel- und Maschinenhaus mit Schornsteinturm wird dreidimensional nachgebildet und somit paraphrasiert. Durch die Projektion einer Nachzeichnung des in den 1830er Jahren entstandenen Gemäldes „Großes Ostragehege“ von Caspar David Friedrich wird das Landschaftsporträt mit den Architekturen visuell verknüpft. Es entsteht eine Synthese aus beiden Elementen als Schattenbild.

Indem das Naturbild sichtbar wird, re­ferenziert es sowohl die Vergangenheit (unbebautes Gelände) wie auch auf die Gegenwart bzw. Zukunft (Post-Industrialisierung).

Der Soundscapemix, produziert von Raalrohm (Paul Raal & Matthias Rohm), verarbeitet das Thema Funktionalität als Charakteristik der Industrieanlage, die mit impressionistisch-poetischen Parts konfrontiert werden.

Advertisements

2 Kommentare

Eingeordnet unter 1, Intervention, Kunst

2 Antworten zu “traumfabrik / Konzept OSTRALE’09

  1. Schade, dass ich Reisen ablehne, klingt gut.

  2. Pingback: Stadt hinter dem Horizont > textfehler zur OSTRALE 09

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s