WINOPOLY 851

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[Pressetext pdf]

In Form einer interaktiv angelegten dreitägigen Performance wird WINOPOLY – als modifiziertes Monopoly – am i-camp / Neues Theater München mit dortigen Kulturinstitutionen gespielt.

Als Rauminstallation wird das i-camp zu einem begehbaren Spiel. Die einzelnen Spielfelder werden mittels 20 Architekturmodellen, die ausgewählte Münchner Kulturinstitutionen porträtieren, definiert.

Das Publikum ist dazu eingeladen, mitzuspielen und somit die Kontrolle über einzelne Felder zu erlangen. Über die im Spiel gegen Mizzi Schnyder „erworbenen“ Miniatur-Immobilien kann und soll anschließend verfügt werden, indem diese beispielsweise beliebig verändert oder ersetzt werden können. Ziel ist es, möglichst viele verschiedene Münchner Kultur-Topographien entstehen zu lassen.

Initiativen und Partner-Locations von München 851 treten durch „Winopoly“ in einen künstlerisch-virtuellen Dialog zueinander sowie zu traditionellen Kulturinstitutionen. Auf diese Weise wird öffentlicher Kultur-Raum in einem künstlich-virtuellen Raum verhandelbar.

Neben der implizit vorhandenen Kapitalismuskritik werden Themenfelder wie Öffentlichkeit, öffentlicher Raum, Hochkultur vs. Subkultur angesprochen.

Winopoly“ von Mizzi Schnyder findet mit freundlicher Unterstützung von München851 und i-camp/neues theater münchen statt.

Der  Ei n t ri t t  i st  f r e i .

WINOPOLY @München851 @i-camp – Eine Beschreibung.

Geplant ist eine Rauminstallation: Das bekannte Brettspiel wird hierfür adaptiert und vergrößert: aus Monopoly wird WINOPOLY.

Mizzi Schnyder, die sich längst in die Corporate Identity des Spiels eingeschlichen hat, verkörpert dies in Form modifizierter Logos und als anwesende Person in realiter. Die 20 im Spiel befindlichen Objekte, welche die Positionen des Spiels repräsentieren, werden aus dem Kultur-Pool München ausgewählt und en miniature angefertigt. Spielfeld und Modelle bilden als die skulpturale Grundausstattung im Raum das Setting und werden mittels Licht und Sound in Szene gesetzt.

Die dreidimensionalen Statements des Publikums geraten per Zufallsprinzip ins Spiel, aus dem sie auch wieder herauskatapultiert werden können. Abseits des Feldes „wuchern“ sie als wilde Sammlung von Möglichkeiten. Es werden Arbeitsplätze bereit gestellt, die es den BesucherInnen erlauben, tatsächlich eigene Beiträge zu produzieren.

Die Performance ist mit drei Tagen angesetzt. Die Aufgabe von Mizzi Schnyder ist es, mit dem Publikum zu kommunizieren, dieses einzubeziehen und damit schließlich zu einer Auseinandersetzung mit der hiesigen Kulturlandschaft, dem öffentlichen Raum, Öffentlichkeit an sich, Hochkultur vs. Subkultur usw. zu bewegen.

Mizzi Schnyder __ Idee / Konzept / Realisierung

Paul Raal __Soundscapes

aus gesundheitl. Gründen abgesagt

Der DJ und Künstler Paul Raal erzeugt vor Ort einen Live-Mix, in welchem er sich retrospektiv der Musik im Stil von Werbung, Computerspielen und TV-Shows annimmt; Spannungsmomente inklusive. Dieser wirkt motivierend und ironisierend zugleich, und unterstreicht somit das interaktive Geschehen als Reflektion einer zum Spiel gewordenen Wirklichkeit und umgekehrt einer Wirklichkeit, die vermutlich schon immer ein Spiel war.

Paul Raal (A) arbeitet gemeinsam mit Matthias Rohm seit 2007 an dem eigenwilligen Techno-Projekt Raalrohm, dessen Remix für den italienischen Discostar Gazebo bei einem internationalen Wettbewerb unter die TOP 3 gelangte und in Clubs für Aufsehen sorgte. Die von Kritik und Experten gelobte Debut-EP liegt seit Ende 2008 auf dem französischen Elektroniklabel Bambú vor. Ausgewählte Live-Gigs von Raalrohm sind für das vierte Quartal 2009 geplant. Daneben ist der Produzent und Liebhaber alter Synthesizer vielfach als DJ tätig – u.a. pflegt er Residenzen beim Vice Magazin oder dem größten regelmäßigen Gay-Club Österreichs, dem „Heaven“.

 

HWSchnecke __ Visuals

Parallel zu DJ Paul Raal agiert HWSchnecke mit der Kamera. Seine Live-Dokumentation der Prozesse mittels Video ergänzt als Projektionen die Installation und definiert damit permanent den Raum neu.

HWSchnecke (D) ist diplomierter Bühnen- und Kostümbildner. Er arbeitete als Bühnenarbeiter, Beleuchter, Puppenspieler, Puppengestalter, Requisiteur, Grafikdesigner, Fotograf, Filmvorführer, Kamera-Assistent, Szenenbildner, Computergrafiker, Trickfilmregisseur, Drehbuchautor. Seit 1990 freiberufliche Tätigkeit als Mediendesigner für teils namhafte Auftraggeber.

München851

 

ist eine Initiative der freien Subkulturszene und versteht sich als Nachschlag auf die letztjährige 850-Jahrfeier der Landeshauptstadt München. München851 setzt auf die virale Verbreitung über verschiedene socialmedia-Plattformen. So werden Künstler und Locations nicht nur lokal, sondern auch virtuell miteinander vernetzt, u.a. über http://www.myspace.com/muenchen851.

Drahtzieherin ist die semi-fiktive Veranstaltungsgeneratorin Zehra851, die ihr Schaffen über Twitter transparent macht.

Ihr Refugium: www.twitter.com/Zehra851.

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